Qualitätsmanagement

Wir wollen die Effizienz und Effektivität all dessen steigern, was in einem Krankenhaus geleistet werden muss. Deshalb dient unser Qualitätsmanagement nicht allein dazu, der gesetzlichen Forderung (§§ 135a, 137 SGB V) gerecht zu werden. Die kontinuierliche Verbesserung der Qualität sehen wir vielmehr als eine Investition in die Zukunft, an der alle in der Klinik gemeinsam arbeiten.

Instrumente des Qualitätsmanagements:

Medizinische Qualitätsindikatoren

Wir führen regelmäßig die Überprüfung und Bewertung von Qualitätsindikatoren durch, die zum Teil gesetzlich vorgeschrieben sind.

Download: Qualitätsbericht 2018

(Durch Klicken auf den Link öffnet sich der gesamte Qualitätsbericht in einem neuen Fenster.)

Befragungen

Im Rahmen eines Patient*innen-Feedback-Systems und im aktiven Beschwerdemanagement werden regelmäßig Fragebögen ausgewertet. In der regelmäßig stattfindenden Beschwerdekommission werden die Bögen zeitnah bearbeitet.
Mitarbeiter*innen-Befragungen sollen die strukturellen Gegebenheiten und den Motivationsstand der Mitarbeiter*innen wiedergeben. Ideen und Vorschläge werden für Verbesserungsmaßnahmen berücksichtigt.

Maßnahmen zur Patienteninformation und -aufklärung

  • Patient*innen-Broschüren
  • Regelmäßige ärztliche Visiten
  • Regelmäßige Pflegevisiten
  • Informationsabende der Geburtshilflichen Abteilung
  • Veröffentlichter Qualitätsbericht
  • Öffentlicher Zugang zu Informationsmaterial
  • Fortbildungsveranstaltungen

Hygienemanagement

In 2017 ist der gesamte Hygieneplan der Klinik in Preetz überarbeitet worden. Regelmäßig finden Hygienekommissionen statt, an denen auch ein Vertreter des Kreisgesundheitsamtes teilnimmt. Eine Hygienebeauftragte unterstützt und berät in allen Bereichen, sie ist täglich 24 Stunden erreichbar.

Die Klinik nimmt an der „Aktion saubere Hände“ teil. Diese Aktion des Aktionsbündnisses Patient*innensicherheit hat das Ziel, die Verbreitung von Krankenhauskeimen zu vermeiden.

Die Aktion Saubere Hände ist eine gemeinsame Kampagne des Aktionsbündnis Patient*innensicherheit e.V., des Nationalen Referenzzentrums für die Surveillance von nosokomialen Infektionen und der Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen e.V.
Ziel der Kampagne ist, die Händehygiene im Krankenhaus zu fördern und so die Zahl von Infektionen deutlich zu senken. Teilnehmen können alle deutschen Krankenhäuser.
Die Aktion Saubere Hände wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Hier gelangen Sie zu unserem ersten Aktionstag

Risikomanagement

Im Mittelpunkt jeder qualitätsorientierten Gesundheitsversorgung steht die Sicherheit der Patient*innen. Unerwünschte Ereignisse können die Patient*innensicherheit gefährden. In der Klinik in Preetz wird in einem Qualitätszirkel kontinuierlich an Strategien zur Vermeidung unerwünschter Ereignisse gearbeitet. Viele solcher Ereignisse gehen auf Fehler zurück, die infolge komplexer und arbeitsteiliger Abläufe entstehen. Das wichtigste Instrument zur Verbesserung der Patient*innensicherheit ist daher das gemeinsame Lernen aus Fehlern.
Unsere Meldesysteme bieten den Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, „Beinahe-Fehler“ anonym oder namentlich zu melden.
In unterschiedlichen Fallbesprechungen arbeiten wir in Gruppen an der Verbesserung der sicheren Versorgung unserer Patient*innen.

Interne Auditinstrumente zur Überprüfung nationaler Expertenstandards

Durch eine Selbstbewertung mittels Checklisten wird die Wirksamkeit der angewendeten Expertenstandards überprüft.

Arbeitsgruppen, Qualitätszirkel

Aus den Ergebnissen von Befragungen, Beschwerden, Mitarbeiter*innen-Gesprächen und aus der Auswertung medizinischer und ökonomischer Indikatoren werden Problemfelder identifiziert, die dann in fachspezifischen oder fachabteilungsübergreifenden interdisziplinären Arbeitsgruppen erörtert und bearbeitet werden. Beispielhaft zu nennen sind hier die Hygienekommission, der Arbeitssicherheitsausschuss und der Qualitätszirkel Pflegestandards. Im Ergebnis entstehen neue Prozessbeschreibungen, Standards und Dienstanweisungen.

Außerdem beteiligt sich die Klinik in Preetz an der externen Arbeitsgruppe der Qualitätsbeauftragten der Krankenhäuser in Schleswig-Holstein. Dadurch wird ein praxisnaher fachlicher Austausch gesichert.

Benchmarking

TK-Krankenhaus-Award „Klinikus“

Im November 2011erhielt die Klinik in Preetz den TK-Krankenhaus-Award “Klinikus”.
Die Techniker Krankenkasse führte eine bundesweite Befragung ihrer Versicherten durch, die die Krankenhäuser, in denen sie behandelt wurden, bewerten sollten.
In den Bereichen „allgemeine Zufriedenheit”, „Behandlungserfolg“, „medizinisch-pflegerische Versorgung“, „Information und Kommunikation mit den Patient*innen“ sowie „Organisation und Unterbringung in der Klinik“ vergaben die Patient*innen Bestnoten. In allen fünf Kriterien überragte die Klinik in Preetz den Bundesdurchschnitt. Nur die Kliniken, die in allen fünf Kategorien überdurchschnittlich gut abgeschnitten haben, werden von der TK mit einem Qualitätssiegel, dem TK-Klinikus, ausgezeichnet.